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Randgold auf bestem Weg zum Big Player

Randgold auf bestem Weg zum Big Player

20.04.2012 Jersey – Der britische Gold-Produzent, der operativ vor allem in Afrika aktiv ist, hat sich für die Zukunft einiges vorgenommen. Bereist in wenigen Jahren will die Gesellschaft zu den ganz Großen im Gold-Business mindestens aufschließen. Und die dahingehenden Chancen stehen alles andere als schlecht.

Ihr Hauptaugenmerk richten die Briten derzeit vor allem auf Entwicklung der Kibali-Mine in der Demokratischen Republik Kongo. Das Projekt betreibt Randgold gemeinsam mit AngloGold Ashanti wobei jedes Unternehmen einen 45prozentigen Anteil hält. Auch wenn das afrikanische Land zu den politisch instabilsten Regionen auf dieser Welt gehört, kommt man Firmenangaben zufolge mit der Errichtung der Mine sehr gut voran.

Riesen-Mine bereits 2013 startbereit

Zur Stunde gehen die beiden Firmen davon aus, dass die Mine, die nach Fertigstellung zu den größten auf dem schwarzen Kontinent überhaupt gehört, die Produktion schon im kommenden Jahr aufnehmen kann. An Investitionen sind beim gegenwärtigen Stand der Dinge noch etwa 1,5 Milliarden Dollar erforderlich, die Randgold und AngloGold Ashanti gemeinsam mit Leichtigkeit stemmen können. Und die Lagerstätte hat es durchaus in sich: Zur Stunde geht man von Erzvorkommen in einer Größenordnung von 78,62 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 4,21 Gramm je Tonne aus. Mithin liegen die Gold-Reserven bei bemerkenswert üppigen 10,21 Millionen Unzen. Und das Beste ist, dass die Vorkommen nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Steigerungspotenzial besitzen.

Der aktuelle Minen-Plan geht von einer jährlichen Fördermenge um 600.000 Unzen in den ersten zwölf Jahren aus. Bedenkt man, dass der momentane Gesamt-Gold-Ausstoß Randgolds bei 700.000 Unzen pro Jahr liegt, offenbart sich die Wichtigkeit des Projekts für die Briten. Denn auch wenn die Fördermenge geteilt werden muss, werden für Randgold um die 300.000 Unzen zusätzlich drin sein. Insofern kann die Zielvorgabe des Unternehmens, bis zur Mitte des Jahrzehnts die Eine-Million-Unzen-Marke zu knacken, besten Gewissens als konservativ bezeichnet werden.

Fazit:
Randgold gehört unzweifelhaft zu einem der besten Unternehmen überhaupt im Gold-Sektor. Dies bewesen auch die stark überproportionalen Kursgewinne in den letzten Jahren. Seit Anfang März hat das Papier wegen des Putschs in Mali allerdings deutlich nachgegeben und notiert jetzt wieder auf einem Niveau, bei dem sich Gold-Bullen einen Einstieg ernsthaft überlegen können.
(www.emfis.com)

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